Die über 84400 km² große Insel Irland liegt im
Atlantischen Ozean und zählt zu den nordwesteuropäischen Inseln, die häufig auch
als Britische Inseln bezeichnet werden.
Zwischen den Inseln
Irland und Großbritannien liegt die Irische See, zwischen Irland und dem
europäischen Festland befindet sich die Keltische See.
Irland (englisch Ireland, irisch Eire) trägt auf Grund der
weitläufigen grünen Landschaft auch den Beinamen die „Grüne Insel“. Die Insel
Nordirland ist politisch geteilt in die flächenmäßig größere Republik Irland und in
das etwa 13850 km² große Nordirland, ein Landesteil des Vereinigten Königreichs
Großbritannien und Nordirland (kurz Vereinigtes Königreichs). Nordirland umfasst die
sechs Grafschaften Antrim, Armagh, Londonderry, Down, Fermanagh und Tyrone, die Teil
der historischen Provinz Ulster waren. Ulster bestand aus neun Grafschaften, drei
Grafschaften gehören heute zur Republik Irland. Nordirland ist seit 1972
verwaltungstechnisch in 26 Landkreise gegliedert.
Im Vergleich zur
Republik Irland ist Nordirland dichter bevölkert (Einwohnerzahl – Fläche), mehr als
1,7 Millionen Menschen sind in Nordirland beheimatet. Die Nord-Süd Ausdehnung
beträgt etwa 130 km, die Ost-West Ausdehnung circa 180 km. Die Mourne Mountains im
Südosten prägen die Landschaft. Die höchste Erhebung von Nordirland ist mit 849 m
der Slieve Donard, von dessen Gipfel aus ist die etwa 50 km entfernte nordirische
Hauptstadt erkennbar. Der Lough Neagh liegt etwa in der Mitte von Nordirland und ist
der größte See der Britischen Inseln.
Die etwa 500 km lange nordirische
Küste ist reich gegliedert. Vor der Küste liegt die L-förmige Insel Rathlin, auf der
sich zahlreiche Vogelarten angesiedelt haben beziehungsweise dort überwintern.
Rathlin steht zum Teil unter Naturschutz. Vor etwa 8000 Jahren bestand eine
Landbrücke zu Großbritannien, die jedoch durch das Ansteigen des Meeresspiegels
unterbrochen wurde.